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Akupunktur

Akupunktur (acus =  Nadel,  pungere = stechen)

Ursprünglich:  chin.: zhen jiu (Nadeln und Brennen)

Als eine der 5 Säulen der traditionellen chinesischen Medizin (neben Qi Gong / Taiji, Ernährungslehre, Tuina und chinesischer Arzneimittellehre) wird die Akupunktur mit der Moxibustion seit mehreren tausend Jahren hauptsächlich im asiatischen Raum, seit dem 20. Jahrhundert auch zunehmend in der westlichen Welt, angewendet.

Dabei werden dünne Stahlnadeln an bestimmten Körperstellen meist völlig schmerzlos eingestochen und für ca. 30 Minuten belassen.

Akupunktur greift regulierend und harmonisierend in die Körperfunktionen ein und versucht, einen Ausgleich im Körper herzustellen. Ziel ist es dabei, die Lebensenergie Qi im Körper wieder harmonisch fließen zu lassen und Yin und Yang zu balancieren.

Ungleichgewicht von Yin und Yang bzw. Qi Blockaden / Stauungen sowie Qi Mangel oder Irritationen des Geistes (Shen) können unter anderem Ursachen von körperlichen und seelischen Beschwerden sein.

Aus schulmedizinischer Sicht erhöht Akupunktur die Durchblutung und aktiviert auf unterschiedlichen Ebenen das Nervensystem sowie die Immunabwehr.

Je nach Beschwerden sind zu Beginn 1-2 Behandlungen pro Woche notwendig, eine erste Besserung sollte nach ca. 4-6 Behandlungen eintreten.

Die Erfolgsaussichten nach Akupunkturbehandlungen sind im Allgemeinen:

  • Ca. 25% völliges Verschwinden der Beschwerden
  • Ca. 65% deutliche Beschwerdebesserung
  • Ca. 10% keine oder nur geringe Besserung.